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Informationen, Bilder unter Termine. Und alles was aktuell und wichtig ist, steht direkt in meinem  Blog:

http://corneliusberkmann.blogspot.de/

 

Und noch eine Anmerkung: In der Kunsthalle Mannheim ist noch bis zum 19. Januar 2020 die Ausstellung "Inspiration Matisse". Das ist auch eine Gelegenheit, die Kunsthalle nach dem großen Umbau zu erleben. 

 

Es ist der 1. Januar 2020, an dem wir jetzt nach Mannheim fahren.

Wir nehmen die Bahn um 11:25 und treffen uns dazu um 11:05 vor der Bahnhofsbuchhandlung im HBF Karlsruhe. Bitte unbedingt vorher noch bei mir melden, wenn jemand noch mitkommen will, damit ich vorher schon weiß, wieviele BW-Tickets ich brauche ! Zumal das BW-Ticket schon von einer Anreisenden eventuell vorher zum Anreisen gekauft wird.

Die Kunsthalle Mannheim ist etwa einen km vom HBF Mannheim entfernt. Wir können uns überlegen, ob wir da das Fahrrad überhaupt mitnehmen. Das Fahrrad kann dann in der Abstellanlage Süd oder Ost abgestellt werden. Wobei in der Anlage Süd meistens mehr Platz frei ist. Was meint ihr?

Nicht nur die Matisse-Ausstellung in Mannheim war ein Erlebnis, auch die neu gebaute Kunsthalle zu entdecken und erforschen, das schon allein lohnt einen Besuch.

Mein Karl-Friedrich-Gymnasium steht gerade auf der anderen Straßenseite. In der Oberstufe hatten wir die Freiheit, in der großen Pause statt des Schulhofs, unsere Pause im Park hinter der Kunsthalle zwischen der Jugendstil-Kunsthalle von Hermann Billig und Wasserturm zu verbringen. Zum Ende meiner Schulzeit entstand dort eine Großbaustelle, die Kunsthalle bekam einen modernen Anbau, der sehr interessant gestaltet wurde und gerade auch die Skulpturen eindrucksvoll präsentierte.

Dieser Anbau wurde jetzt nach vielleicht 40 Jahren abgerissen und ein ganz neues Gebäude und damit ein ganz neues Konzept erstellt. Aber keine Angst, der Jugendstilbau ist noch da und wurde interessant sichtbar integriert. Der Übergang vom neuen Gebäude in den Jugendstil-Teil geht über einen Gang, der ein Raumgefühl erzeugt, was einen verleitet, zu überprüfen, was ist echt, was ist optische Täuschung? Man streckt instinktiv den Arm über die Linie, um zu ertasten, ob die Seitenwand wirklich zurück weicht, oder ob man sie ertasten kann? "Nicht in den Raum greifen", mahnte mich eine Aufpasserin, "das kann den Alarm auslösen". Das war für mich die Gelegenheit, mich mit ihr über das neue Museum zu unterhalten. Ja, sie ist ein kompletter Neubau, die bisherige neue Kunsthalle wurde abgerissen. Man stellte fest, über die Jahre wurden die Keller mit den umfangreichen Depots, das ganze Fundament, immer feuchter. Die Sponsoren entschieden dann, statt zu renovieren und dann doch mit Kompromissen zu leben, gleich ganz neu zu bauen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In den meisten Museen lagern der größte Teil der Kunstwerke, der Arbeiten in Depots und werden vom Museumsbesucher so gut wie nie gesehen. Hier reiht sich nach oben ein Cubus an den anderen, drinnen sind dann Regale, wo die Schätze gelagert und präsentiert werden. Ganz ungewohnte Einblicke.  Oder ein Cubus ist eine Werkstatt, ein Kunstwerk ist im Entstehen, Muster stehen herum. Auf dem Tisch liegt ein angebissenes Brötchen, eine angefangene Konserve, … In einem anderen Cubus muss man aufpassen, sich in einem alten Dachboden nicht den Kopf anzustoßen, …, man findet auch die Skulpturen wieder, anders gruppiert oder zugeordnet ... und von ganz oben mit Panoramablick auf Wasserturm und die Anlage hängt eine Kette von Bettgestellen und immer wieder, wenn eine Geige darin einen Betrachter entdeckt, streicht der Bogen über die Saiten. Ja, diese Ausblicke, die andersherum die Kunsthalle zu lichtdurchfluteten Räumen machen. Licht ist aber andererseits etwas, was für Kunstwerke nicht unbedingt förderlich ist, die UV-Strahlung zerstört langsam aber sicher. Da erschließt sich, warum die ganze Kunsthalle in ein Metallnetz eingepackt ist. Man ist damit in einer transparentenen Halle, die UV-Strahlung wird aber im Metallnetz reflektiert und kommt nicht an die Kunstwerke. 

Wir alle, die wir das Jahr mit Matisse und der neuen Kunsthalle in Mannheim begannen, waren begeistert. Es gab viel zu schauen, zu staunen, ...

 

 

Auch dieses Jahr ist es wieder soweit, dass wir uns vor Weihnachten wieder in gemütlicher Runde zusammensetzen. Eingeladen sind alle, die mitgeradelt sind, in diesem Jahr oder irgendwann oder uns einfach kennen.

Ich habe uns im Schlosscafé für Freitag 6.12.2019 18 Uhr angemeldet.

Das Öffnen der Tür des Adventskalenders in Gengenbach wird ebenfalls auf dem Programm stehen. Der Kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry ist für die nächsten 3 Jahre das Thema. Der Termin ist der SA 14.12.2019, da an diesem Wochenende auch der Vogtsbauernhof geöffnet ist. Wir treffen uns um 10:45 vor der Bahnhofsbuchhandlung im HBF. Bitte unbedingt vorher per email anmelden, damit ich weiss, für wieviele Personen ich Tickets kaufen muss.

Begleitend dazu lohnt sich die Ausstellung im Museum Haus Löwenberg. Spannend sind immer wieder die Hintergründe. In den Museen gilt der Museumspass.

 

 
14.12.2019 Unser Ausflug nach Gengenbach und zum Vogtsbauernhof
Wenn Engel reisen … Im Kinzigtal kam die Sonne raus, im Vogtsbauernhof und dann in Gengenbach, den Regen haben wir im Rheintal zurückgelassen. Es war mild und trocken. Ein Genuss, wo für jeden Geschmack was dabei war. Ich habe mir mit einem Dinkelbauernbrot mit Maronen, auch Maronenmehl das Geschmackserlebnis nach Karlsruhe gerettet. In Gengenbach ist die Engelsgasse jetzt eine komplette Augenweide. Alles ist rausgeputzt und Autos sind jetzt offensichtlich aus dieser romantischen Straße verbannt. Damit taucht man ohne Abstriche in die Welt des 17. Jahrhunderts. Mit den Kohleschütten und den Metallkästen für die Kellerabgänge wirkt diese Gasse wie die Illustration aus einem Buch von Charles Dickens. Überhaupt ist Gengenbach immer ein Erlebnis. Antoine de Saint-Exupéry. Der Adventskalender, die Ausstellung im Museum Haus Löwenberg, dank dem Engagement und den vielen Verbindungen des Kurators Reinhard End wird jede Ausstellung zu etwas einzigartigem. Diesmal ist es neben vielem anderen eine Original-Illustration von Antoine de Saint-Exupéry. Er zeichnete meistens zuerst eine Grafik und diese inspirierte ihn zu den wunderbaren, tiefsinnigen Geschichten. Unglücklicherweise verschenkte er der die Original-Zeichnungen seinem Chauffeur. Und so verschwanden diese einzigartigen Originale überall hin, und wer eine besaß, behielt sie auch, für die Öffentlichkeit waren sie verloren. Vor einiger Zeit geriet einer der Sammler, der zwei Bilder hatte, in Geldnot und musste eines davon versteigern. Jean-Marc Probst aus Lausanne erwarb es für seine weltgrößte Sammlung des Werkes von Saint-Exupéry. Jean-Marc Probst besaß auch aus der Suche nach allen Veröffentlichungen zum Kleinen Prinzen in inzwischen mehr als 400 Sprachen und Kunstformen, eine handschriftliche Ausgabe des Gengenbacher Kalligrafen Waldemar Dahlke. Kurator Reinhard End beziehungsweise seine Frau Barbara entdeckte bei Dahlke diese Ausgabe und damit war der Kreis nach Gengenbach geschlossen und gleichzeitig die Verbindung zum Sammler Jean-Marc Probst. Das Original von Antoine de Saint-Exupéry wurde bis jetzt erst einmal in Paris ausgestellt. Und jetzt in Gengenbach. Die Betrachter in Gengenbach gehören somit zu einem sehr kleinen Kreis von Menschen, die ein Original von Antoine de Saint-Exupéry betrachten dürfen.
Für mich sind es auch gerade diese persönlichen Geschichten, die Gengenbach zu einem besonderen Schatzkästchen machen, zu dem ich immer wieder gerne reise.
 
Und ein Danke an alle, die auf diesem Ausflug mit dabei waren. Gemeinsam erlebtes macht es aus. Wir treffen uns immer wieder, tauschen aus, was wir gerade erlebt haben.
Ich wünsche allen frohe und gesegnete Feiertage und als wichtigstes ganz viel Gesundheit jetzt und im nächsten Jahr.
 
 
 
 

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Anfang August 2019 war ich mal wieder für ein paar Tage an der Nordsee. Auch dort ist der Klimawandel ein zentrales Thema. Das weckte natürlich neben der natürlichen Schönheit mein Interesse, zumal das ja auch hier mich umtreibt. Wir haben nur diesen einen blauen Planeten.

 

 

Am 19.10.2017 war SWR4 Unterwegs in Karlsruhe. Ich begleitete die Reporterin auf den Spuren von Karl Drais. Siehe hier oder in meinem blogspot.

 

Bewegung ist Leben, Leben ist Bewegung ;-)

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Willkommen auf meiner Website! Auf der Seite von Cornelius Berkmann.

Der wahre Reisende ist derjenige, der ahnt, dass er niemals ankommen wird.

Le vrai voyager, l'homme qui sent, ne devrait jamais arriver.

Degas 1890

 

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[zuletzt bearbeitet  07.01.2020]

[zuletzt bearbeitet KLIMA  08.01.2020]
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Die Zukunft hat viele Namen,
für die Zögernden ist sie das Unerreichbare,
für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte,
für die Mutigen ist sie die Chance.
(Victor Hugo)