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Informationen, Bilder unter Termine. Und alles was aktuell und wichtig ist, steht direkt in meinem  Blog:

http://corneliusberkmann.blogspot.de/

 

Sicherheitskonzept zur Teilnahme an Radtouren bitte ausgefüllt mitbringen oder mit per email bei der Anmeldung zuschicken:

 

Corona Zeiten: Bodenseetour vom 12.07.2020 wird durch eine Paminatour ersetzt.

Das wäre die Tour gewesen: Bahnreise mit der Schwarzwaldbahn, mit der Elektrofähre von Wallhausen nach Überlingen. Dort sollte jetzt die Landesgartenschau sein. Pfahlbauten in Unteruhldingen, Meersburg, mit der Fähre nach Staad, Konstanz. Ein touristisches Highlight nach dem anderen. Auch mit Sicherheitskonzept wäre keine Sicherheit für eine Gruppe möglich. Abseits radeln ist jetzt angesagt. Die Strecke soll zum radeln einladen, aber trotzdem nicht übermäßig frequentiert sein. Und Wasser will ich auch dabei haben, auch wenn es nicht der Bodensee ist. Wir bleiben hier in der Gegend, wo wir Pamina mit dem Rad erleben können. Mit der Fähre von Neuburgweiher nach Neuburg (Alltagsmasken nicht vergessen). Auf dem Weg nach Seltz kommen wir an Seen vorbei, am Sauerdelta und über den Rhein geht es dann mit der Gierfähre nach Plittersdorf und dann über Raststatt, Ötigheim zurück nach Karlsruhe. Insgesamt sind es rund 70 km in der Ebene. Zur Anmeldung für die Tour bitte das Sicherheitskonzept ausgefüllt per email an mich schicken, damit ich nicht vor der Tour alle erst erfassen muss.

 

Corona Zeiten: meine Feierabendtour (01.07.2020)

Heute war meine erste Feierabendtour, nachdem bis jetzt alle Touren ausgefallen waren. Da Corona nicht vorbei ist, hatte ich natürlich schon ein unsicheres Gefühl, in einer Gruppe zu radeln. Ich habe mir deshalb im Vorfeld gewissenhaft alle Mühe gegeben, ein belastbares Sicherheitskonzept zu erarbeiten. Eine Teilnehmerin hatte diese Dokumentation in eine email kopiert und mir per email geschickt. So ist es am effektivsten. Für alle anderen musste ich die Daten erst vor der Tour manuell erfassen. Sie hatten nicht gesehen, dass man über einen Link auf dieses Formular kommt. Das wird sich noch einspielen. Da ich vorausradelte, zog ich die Maske an, die medizinische Maske aus Papier war auch bei dem sehr warmen Wetter noch zu tragen und ließ genug Luft durch. Mit Maske radelte noch eine weitere Teilnehmerin. Die Strecke ging durch den schattigen südlichen Hardtwald bis nach Durmersheim und dann rüber durch die Rheinauen über Rappenwörth nach Karlsruhe. Es war auch eine Strecke mit wenig anderem Radverkehr, die ich für diese erste Tour ausgesucht habe. So wenig Risiko wie möglich. Mit 5 Leuten waren wir eine überschaubare Gruppe, so waren auch große Abstände einzuhalten. Zu zweit kehrten wir noch beim Schupi ein, auch hier das Procedere mit der Dokumentation und Abstand. Vorher Schwimmen im Sonnenbad, same procedure as everywhere. Beim Schwimmen ist bis jetzt alles gut gelaufen, von da habe ich viel für mein Sicherheitskonzept übernommen. Ich denke, das gilt jetzt auch für unsere Feierabendtour. Jetzt warten wir mal ab. Aber dieses Gefühl, immer auf der Hut sein zu müssen, bleibt. Und das ist auch gut so in diesen Corona-Zeiten.  

 

Corona Zeiten Thema Critical Mass (30.06.2020)

2 Personen nebeneinander mit 2 m Abstand, so kann man mit minimalem Risiko radeln. Aber mit einer Gruppe mit mehr als 5 Personen funktioniert das nicht mehr. Die Regelung mit den 1,5 Metern Abstand bezieht sich auf stehende oder sich langsam bewegende Personen. Diese 1,5 m sind in etwa der Abstand bis die Aerosole, die jeden Menschen beim Atmen umgeben zum Boden sinken und damit unschädlich sind. Wenn man sich beim Radfahren schnell bewegt, schwebt die Tröpfchenwolke hinter den Fahrrädern und bleibt durch die Dynamik lange in der Luft. Ein Fahrradgruppe wie die Critical Mass würde in kurzer Zeit komplett in einer Aerosolwolke fahren. Um da noch einigermaßen Infektionsschutz zu haben, müssten alle mit Maske radeln, damit sich die Tröpfchen möglichst wenig verteilen können. Aber auch da steigt das Risiko mit der Größe der Gruppe und der Anzahl derjenigen, die trotzdem ohne Mund- Nasenschutz unterwegs sind. 
Wir haben die Corona-Pandemie trotz allem bis jetzt noch einigermaßen beherrscht. Wir stehen aber in der Beherrschung von Corona am Anfang, der Virus ist noch da und es gibt noch keinen Impfstoff. Man weiß auch noch nicht, wie lange die Immunisierung von Personen, die Corona überstanden haben, anhält. Wie es aussieht, nicht lange, vor allem je symptomfreier die Erkrankung verlaufen ist. Es gibt noch viel zu wenig wissenschaftliche Erkenntnisse. Dass wir in Deutschland noch überschaubare Infektionszahlen haben, liegt einzig in der disziplinierten Verinnerlichung und Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen. Dieser Erfolg sollte nicht aufs Spiel gesetzt werden, er ist mehr als fragil, wie immer wieder auftretende Hotspots zeigen. Je weniger man weiß, desto vorsichtiger muss man sein.
Die jetzigen Lockerungen geben das trügerische Gefühl, dass wir das schlimmste überstanden haben. Die Bewährung zeigt sich in den kommenden Wochen, wenn der Schulbetrieb wieder normalisiert werden soll. Diese Lockerung ist die wichtigste, weil sie unsere Zukunft betrifft. Andere Lockerungen für Gastronomie, Wirtschaft sind existentiell wichtig. Aus allen Bereichen kommen die Forderungen nach mehr Lockerungen. Je mehr Lockerungen gleichzeitig umgesetzt werden, desto unkontrollierter wird die ganze Situation. 
In dieser Lage sollte man immer genau abwägen, was wichtig und existentiell ist. Man sollte unnötige Risiken vermeiden. Denn in allem, was wir unter Corona tun, geht es nicht nur um unsere eigene Gesundheit sondern um die Sicherheit der uns umgebenden Gesellschaft. Wir haben als Critical Mass eine Verantwortung in der Gesellschaft und diese Verantwortung steht über allem.
Das sind die Diskussionen, die wir führen, denen wir uns stellen müssen.
 
Ich selber kann mir in den jetzigen unsicheren Zeiten nicht vorstellen, in einer Critical Mass mit zu radeln.
Ich selbst tue mich mit den Radtouren für den ADFC sehr schwer. Die letzte Tour, wo ich mein Sicherheitskonzept testen wollte, fiel wegen Regen ins Wasser. 
In Anlehnung, wie die Freibäder das machen, habe ich auch für die Teilnahme an meinen Radtouren ein Sicherheitskonzept entwickelt. Es müssen sowieso alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfasst und für 4 Wochen gespeichert werden. 
Dieses Sicherheitskonzept steht bei mir unter
Dokumentation Teilnehmerinnen und Teilnehmer Radtour unter Corona 

Damit die Critical Mass trotzdem am Leben bleibt, habe wir ab Mai dann die My Critical Mass vorgeschlagen.

 

 

Corona Zeiten (08.06.2020)

Es werden ja jetzt immer mehr Lockerungen ausprobiert. Seit diesem Wochenende sind das Sonnenbad und die anderen Freibäder, sowie das Fächerbad geöffnet. Ein Genuss nach 3 Monaten wieder zu schwimmen. Auch wenn durch die extremen Sicherheitsmaßnahmen alles sehr umständlich ist, keine Umkleidekabinen, Einbahnregelung im Wasser und an Land, Maskenpflicht an Land, ... Besucherregelung mit Registrierung, ...

aber Hauptsache, wir können wieder schwimmen.

Mit meiner Radtour am Sonntag 14.06.2020 überlege ich mir auch, ob und wie ich da eine Radtour anbieten kann. Mittelrhein ist eigentlich geplant, aber dafür ist es jetzt noch zu früh, siehe dazu weiter unten meine Gedanken, was das jetzt für die Radtouren mit mehreren Personen heißt. Die Mittelrheintour geht durch stark frequentierte touristische Gebiete, in den Zügen, Bahnhöfen ist wieder viel los, ...

Wenn ich mich entscheide, eine Tour anzubieten, dann werde ich die ausgefallene Tour Rheinzabern mit den Brennöfen anbieten. Dazu werde ich in einem Bogen durch den Hardtwald Richtung Fähre radeln, auf Wegen, wo weniger Fahrradverkehr ist.  Maske ist auf der Fähre Pflicht und auch auf der Radtour mit mehreren Personen sollte sicherheitshalber eine Maske getragen werden, siehe auch hier meine Ausführungen weiter unten. Außerdem darf eine Gruppe maximal aus 5 Personen bestehen.

In den nächsten Tagen werde ich mich entscheiden.

 

 

Corona Zeiten (27.05.2020)

Jetzt am Sonntag 24.05.2020 hätte die Tour nach Rheinzabern zu den Brennöfen stattfinden sollen. Noch sind Radtouren nicht möglich. Siehe dazu weiter unten den Abschnitt "Sicherheitsmaßnahmen beim Radfahren unter Corona Virus". Ich war alleine wie so oft unterwegs. Vor einer Woche machten wir auch mal eine Tour zu zweit. Parallel mit Abstand nebeneinander. Wenn wir wegen Gegen- oder Überholverkehr hintereinander radeln mussten, stellten wir die Unterhaltung ein, um möglichst wenig Tröpfchen zu verteilen; ich halte in solchen Fällen auch die Luft an. Ich bin da nach wie vor extrem vorsichtig, um mich zu schützen und alle anderen um mich herum.

Wenn man unterwegs ist, beim Radeln, in der Stadt, im Park, ... , man hat den Eindruck, wir sind in der Nach-Corona-Zeit, mit der Lockerung der Maßnahmen entsteht bei vielen das entspannende Gefühl und Verhalten, wir können immer mehr zur Normalität zurück. Die Infektionszahlen sind in Deutschland ja auch zurückgegangen. Der Grund ist aber nicht, dass Corona besiegt ist, sondern die Tatsache, dass wir als Gesellschaft sehr verantwortungsvoll alle Beschränkungen wie Hygiene, Abstand, Masken, Quarantäne, solange der Gesundheitszustand nicht eindeutig negativ ist, ..., ja dass wir das alles sehr gut verinnerlicht und beachtet haben. Damit sind wir alle zu Corona-Helden geworden. Das ist unser aller Erfolg, den wir jetzt nicht leichtfertig aufs Spiel setzen dürfen. Denn allem Anschein zu Trotz, wir stehen nach wie vor immer noch am Anfang, medizinisch hat sich noch gar nichts verbessert, es gibt noch keinen Impfstoff, es gibt noch kein wirklich für Covid-19 wirksam getestetes Medikament. Bis jetzt ist es unser verantwortungsbewußtes Verhalten aus Abstand, Hygiene, Masken alleine.

Was heißt das jetzt für die Radtouren? Noch sind sie ja nicht erlaubt. Wenn sie irgendwann wieder erlaubt sein sollten und sich an den medizinischen Voraussetzung noch nichts verbessert hat, sind nach wie vor höchste Vorsichtsmaßnahmen nötig. Durch die Dynamik beim Fahrradfahren kann man die Abstandsregel von 1,5 - 2 m nicht anwenden, sie reichen bei Bewegung nicht aus. Die Tröpfchenwolke ist hinter dem Fahrrad und verteilt sich, bevor sie vielleicht nach 10 Metern am Boden ist. In einer Gruppe ist man bald insgesamt in einer Wolke eingehüllt, auch wenn man Abstand hält. In einer Fahrradgruppe heißt das somit, dass alle eine Maske tragen müssen, wenn die Infektionsgefahr minimiert werden soll. Da die Maske hauptsächlich die Mitmenschen schützt, indem sie die Tröpfchen, die beim Atmen entstehen, zurückhält, müssen Menschen ohne Maske hinter der Gruppe radeln. Das gilt auch für Feierabendtouren. Ich weiss, das ist unangenehm, da man nicht genug Luft bekommt, wenn man schnell radelt. Ich probiere gerade verschiedene Masken aus. Sehr wirksam sind Masken mit Nanofilter-Textilien als innere Schicht und einer wasserabweisenden äusseren Schicht. Aber es kommt auch weniger Luft durch. Mehr Luft kommt durch die OP-Masken aus Papier. Sie sind aber nicht waschbar und nicht zum Dauergebrauch gedacht. Mal sehen, was ich noch finde.

Im Juni hatte ich die Mittelrhein-Tour geplant. Falls bis dahin Radtouren erlaubt sind, werde ich sie dennoch nicht anbieten. Das Risiko ist einfach noch zu hoch. Zum einen radeln wir durch touristisch belebte Regionen, mit sehr viel Begegnungsverkehr. Die meisten, die uns begegnen, werden ohne Maske unterwegs sein. Dann müssen wir in Rüdesheim mit der Fähre nach Bingen übersetzen. Diese Fähre ist in normalen Zeiten sehr stark benutzt, Abstand kann nicht eingehalten werden. Zudem gibt es touristische Bahn-Angebote, mit denen man am Sonntag mit Fahrrädern ohne Umsteigen unterwegs war, nicht mehr. In diesem Fall war das der Rheintal-Express, mit dem man eine Direktverbindung durch die Pfalz nach St. Goar hatte. Für das Abstand halten und reduzieren von Kontakten wäre diese Verbindung ideal. Aber diese Verbindung gibt es nicht mehr, jetzt muss man in Bingen, Mainz umsteigen, Bahnhöfe in denen viel los ist. Gerade in der jetzigen Zeit ein Risiko, was ich mit einer Gruppe nicht eingehen will. Falls im Juni Radtouren möglich sein sollten, würde ich die jetzt ausgefallene Tour nach Rheinzabern anbieten. Hier können wir weitgehend entspannt radeln. Wenn wir Masken aufhaben, um uns gegenseitig zu schützen. Auf der Fähre ist die Maske verpflichtend.

Außerdem gilt, an einer Tour dürfen inclusive Tourenleiter maximal 5 Personen teilnehmen. Sie müssen angemeldet sein und mit Name und email-Adresse, Telefonnummer erfasst werden, damit im Extremfall die Infektionsketten nachverfolgt werden können. Selbstverständlich ist, dass versichert wird, dass man gesund ist. Kommen mehr als 5 Personen, so können diese nicht mitradeln. Sie müssten eine eigene Gruppe mit allen beschriebenen Maßnahmen bilden, die mit Abstand folgen müsste. 

Alles hat berührungslos zu erfolgen. Jede und jeder sollte neben einer Maske auch Desinfektionsmittel dabei haben. Wie halten zumindest die Standards der jeweils gültigen Verordnung ein. Wichtiger ist aber der eigene Verstand und das eigene Gefühl, was riskiert werden kann. Und diese Schwelle liegt bei mir höher als Mindest-Standards. Die Gesundheit und das Wohl aller Teilnehmenden hat oberste Priorität. Mit den aktuellen Lockerungen steigt allgemein das Risiko, dass lokale Infektions-Hotspots entstehen. Das muss nicht sein und ist auf jeden Fall zu vermeiden.

Wenn ich ehrlich bin, mit diesen Vorsichtsmaßnahmen wird es keine entspannte Tour. Ich bin mir auch meiner Verantwortung bewusst, und werde zumindest die nächste Feierabendtour absagen. 

Alles weiter wird hier und im Fahrradkalender immer aktuell kommuniziert.

Jetzt müssen wir sehen, wie es weitergeht, die Pandemie ist leider noch lange nicht vorbei,

bleibt gesund :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

Sicherheitsmaßnahmen beim Radfahren unter Corona Virus

Das Virus, aber auch die Tröpfchenwolken sind unsichtbar und bei schneller Bewegung können sich die Viren durch Verwirbelungen und Strömung länger und weiter in der Luft halten.

 

1,50 m Abstand zu Mitmenschen ist das Minimum, wenn man steht oder geht. 1,50 m sind der Radius, bis ein potentielles Virus mit den Tröpfchen zu Boden fällt.

 

Wenn man Fahrrad fährt, müssen größere Abstände eingehalten werden, wenn man die Gefahr, sich zu infizieren, minimieren will. Durch die Strömung und Verwirbelung entsteht eine Wolke von Tröpfchen, die sich hinter und um einen bildet und länger trägt, bis sie am Boden ankommen. 

 

Wenn einem Fahrräder entgegen kommen, sollte man seitwärts mindestens 2 m Abstand haben und auf dieser Linie noch ein paar Meter weiterradeln, um möglichst wenig von der Wolke abzubekommen. Wenn der Wind von der Seite des entgegenkommenden Rades kommt, dann wird es noch kritischer, weil die Wolke zu einem hingeblasen wird. Ich fahre dann nach dem passieren gleich links rüber, wo die Wolke weitgehend weggeweht ist. Zusätzlich halte ich die Luft an, wenn ich das Fahrrad passiere und die nächsten 10 Meter. 

Wenn man ein Fahrrad überholen will, muss man beachten, dass die Tröpfchenwolke etwa bis 10 m hinter dem Fahrrad schweben kann. Je nach Windverhältnissen. Ich selber halte etwa 10 m hinter dem Fahrrad die Luft an und atme erst aus, wenn ich das Fahrrad komplett überholt habe.

 

Bei Joggern verhalte ich mich ähnlich. 

Mit diesen Sicherheitsmaßnahmen kann man maximal zu zweit fahren. Mit einer Gruppe wird das kritisch bzw. unmöglich, da auch bei großen Abständen Tröpfchen überall zwischendrin schweben können. Instinktiv weiche ich Gruppen weiträumig aus.

 

 

Corona Virus

 

Bis auf weiteres (vielleicht Juli) sind alle Veranstaltungen, also auch alle öffentlichen Radtouren abgesagt. Noch kann man privat in den Wald radeln, um seine Fitness und damit das Immunsystem aufrecht zu erhalten. Aber, wenn man nicht alleine ist, dann immer genügend Anstand halten und die Soziale Distanz einzuhalten. Es ist hart, aber die einzige Chance, den Virus auszubremsen, zwei Wochen sind die Zeit der Ansteckung. Auf die nächsten beiden Wochen kommt es also an. Wenn alle verantwortlich mit der Social Distance umgehen, haben wir zumindest die Chance, dass die kleine Freiheit, noch in den Wald zu radeln und damit unsere Gesundheit zu stärken, uns bleibt.

Wenn ich andere Radler oder Fußgänger kreuze, bleibe ich schon 2 Meter vorher stehen und lasse passieren, drehe mich dann weg zur Seite und fahre weiter. Und merke dann am Lächeln, dass diese Geste dankbar aufgenommen wird und dann vielleicht auch so weiter gegeben wird. Social Distance ist die neue Nähe und das neue aufeinander achten.

Bleibt alle gesund,

beten wir darum, dass wir gemeinsam als Gesellschaft, solidarisch über alle Grenzen hinweg, Corona besiegen können. Die Forschung arbeitet weltweit mit Hochdruck, in Tübingen gibt des mit CureVac eine Firma, der in relativ kurzer Zeit der Durchbruch für einen Impfstoff gelingen kann, in China haben sie vielleicht den Höhepunkt überschritten, es gibt kaum noch Neuansteckungen. Wir müssen Zeit gewinnen. Es gibt Hoffnungen, wir alle können und müssen helfen, es ist unser aller Aufgabe, jeder Mensch zählt! Das gibt Zuversicht.

Also bleibt gesund, Cornelius

 

 

 

Corona Virus

Bei der Wintertour am 8.3.2020 hatte ich kein gutes Gefühl, in einem Lokal einzukehren. Ich habe ja nicht nur für mich, sondern auch für alle, die mitradeln, die Verantwortung, dass alle gesund bleiben. Bei der Radtour sind wir an der frischen Luft, da ist keine Gefahr, wenn man Abstand hält. Und so haben wir im Sonnenschein das mitgebrachte gepicknickt.

So werde ich es auch bei den nächsten Touren machen. Wir werden nicht in Lokalen einkehren, sondern im Freien unser mitgebrachtes Picknick essen. Also Essen und Trinken mitbringen !

Die nächste Tour am Sonntag 05.04.2020 findet laut Fahrradkalender nach Wissembourg statt. In dieser Form kann sie nicht durchgeführt werden. Das Elsass ist Risikogebiet. Ich radle auch nicht über die Bienwaldmühle auf der deutschen Seite über die Pfalz.

Ich werde auf der badischen Seite bleiben. Wir können am Rhein entlang nach Süden radeln und dann über Rastatt zurück nach Karlsruhe. Eine schöne Strecke ist auch Richtung Norden nach Waghäusel.

Vielleicht gibt es noch andere Vorschläge.

Wir alle versuchen, alle Risiken auszuschalten. Die Critical Mass Ende März werden wir sicherheitshalber absagen. Es ist schon belastend, wenn das gesellschaftliche Leben immer weiter heruntergefahren werden muss. Gesund bleiben ist das wichtigste für uns alle. Das wünsche ich allen.

Mit meiner Nachbarin habe ich als nachbarschaftliche Vernetzung ausgemacht, dass falls einer in Quarantäne muss, der andere dann einkauft und die Waren vor die Tür stellt. Bedrückende Vorstellungen, hoffentlich kommt bald wieder Normalität. Ich bete drum, es ist ein Anlass, darüber nachzudenken, was wirklich wichtig ist im Leben. Bleibt gesund, Cornelius :-) 

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Anfang August 2019 war ich mal wieder für ein paar Tage an der Nordsee. Auch dort ist der Klimawandel ein zentrales Thema. Das weckte natürlich neben der natürlichen Schönheit mein Interesse, zumal das ja auch hier mich umtreibt. Wir haben nur diesen einen blauen Planeten.

 

 

Am 19.10.2017 war SWR4 Unterwegs in Karlsruhe. Ich begleitete die Reporterin auf den Spuren von Karl Drais. Siehe hier oder in meinem blogspot.

 

Bewegung ist Leben, Leben ist Bewegung ;-)

Herzlich Willkommen, dazu sollen diese Seiten animieren ;-)

Willkommen auf meiner Website! Auf der Seite von Cornelius Berkmann.

Der wahre Reisende ist derjenige, der ahnt, dass er niemals ankommen wird.

Le vrai voyager, l'homme qui sent, ne devrait jamais arriver.

Degas 1890

 

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[zuletzt bearbeitet  04.07.2020]

[zuletzt bearbeitet KLIMA  10.06.2020]
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Die Zukunft hat viele Namen,
für die Zögernden ist sie das Unerreichbare,
für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte,
für die Mutigen ist sie die Chance.
(Victor Hugo)