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NorddeichNorddeich

Die Möwe Jonathan, NorderneyDie Möwe Jonathan, Norderney

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Berlin, OberbaumbrückeBerlin, Oberbaumbrücke

Begegnung im LuberonBegegnung im Luberon

Arc-et-Senans, JuraArc-et-Senans, Jura

Colorado, LuberonColorado, Luberon

Canal du MidiCanal du Midi

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GreetsielGreetsiel

 

Was in der Vergangenheit geschah:

Unsere Erde und Atmosphäre, eine kurze Übersicht

Bei der Photosynthese nehmen Lebewesen Kohlendioxid und Wasser auf, verarbeiten unter Einwirkung von Sonnenlicht den Kohlenstoff zu körpereigenen Bestandteilen und geben den Sauerstoff an die Atmosphäre ab. Beim Absterben wird allerdings unter Einwirkung von Sauerstoff der Prozess wieder rückgängig gemacht. Wenn aber die abgestorbenen Organismen auf den Grund der Meere sinken, kommt kein Sauerstoff ran und sie bleiben als Sedimente in dicken Schichten am Grund und speichern dort in den Gesteinen den Kohlenstoff unter anderem in Form von Erdöl.

An Land wuchsen riesige Urwälder, die Pflanzen wandelten ebenfalls durch Photosynthese Kohlendioxid in Kohlenstoff und Sauerstoff um. Wo die abgestorbenen Pflanzen in Mooren versanken, kam kein Sauerstoff ran, sie verrotteten und verfaulten also nicht, sondern wurden zu Torf, der Kohlenstoff blieb gebunden, der Sauerstoff blieb in der Atmosphäre. Wenn diese Gebiete später durch Ozeane überflutet wurden, lagerten sich riesige Mengen an Geröll darüber ab. Diese Prozesse wiederholten sich im Laufe der Jahrtausende immer wieder, mit immer größeren Drücken und Hitze wurde der Torf ausgepresst, wurde zu Braunkohle und wurde in immer größeren Tiefen letztendlich zu Steinkohle. Bei der Zersetzung der Pflanzenreste entstanden Gase, die nicht an die Atmosphäre entweichen konnten.

Vor 300 - 500 Millionen begann dieser Prozess, der zu der Zusammensetzung der Atmosphäre führte, in der vielfältiges Leben möglich war, in der Tiere und schließlich der Mensch leben konnten, da unter anderem auch die Temperatur auf der Erde sich abkühlte, da weniger CO2 auch weniger Treibhauseffekt bedeutet.

In der Erde speichern somit riesige Mengen des Kohlenstoffs, der bei der Photosynthese der Atmosphäre entzogen und in Sauerstoff umgewandelt wurde. Diese Lagerstätten enthalten damit auch die Energie dieses Prozesses. Diese Energie wurde von der Sonne als unserem einzigen Energielieferanten erzeugt.

An sich dürften diese Lagerstätten nicht in großem Stil abgebaut werden, denn diese fossilen Lagerstätten haben ihre existentielle Funktion für das Gleichgewicht auf unserer Erde. Denn, wenn wir Kohle und Öl zur Energiegewinnung abbauen, machen wir die Prozesse der letzten 500 Millionen Jahre rückgängig.

Ich habe mit dieser Erklärung versucht, in ganz kurzer Form diesen letzten Teil der Erdgeschichte zu erklären. Ich habe versucht, die in Wirklichkeit hochkomplexen Vorgänge auf die für unser Klima relevanten Zusammenhänge zu reduzieren. Ich hoffe, es ist mir so einigermaßen gelungen.

Denn hier geht es ja um die Zukunft. Zukunft aber lässt sich effizient nur gestalten, wenn man zumindest rudimentär um die Hintergründe und Zusammenhänge weiß.

 

Die Gegenwart: Der Klimawandel. Jede und jeder einzelne kann was tun?  

Der Klimawandel ist eines der Themen, das mich umtreibt. Denn wir haben nur diesen einen Planet. Und dieser unser blaue Planet Erde ist schön. Aber man muss die Schöpfung auch bewahren.

Es sind große Herausforderungen, viel zu lange wird das vor sich hergeschoben. Es ist nicht nur die Politik gefordert. Funktionieren kann es nur, wenn jede und jeder einzelne mitmacht. Und sei es auch nur, offen zu sein für Nachdenken. Ob der Klimawandel menschengemacht ist und damit Handlung erfordert oder nicht, ist für viele ein Glaubenskrieg, Verschwörungstheorien haben bei Gegnern Konjunktur. Nur, wir haben nur diesen einen Planeten. Wenn wir nichts machen, egal wer recht hat, laufen wir Gefahr, dass alles ins Kippen kommt und das war's dann. Der Planet geht nicht zugrunde, er hat dann Zeit ein neues Gleichgewicht zu finden. Allerdings ohne uns.

Im Quartier Zukunft wurde Ende 2018 das Projekt "Klima im Alltag" gestartet.  100 Haushalte starten Ende 2019 ihre Klimaexperimente, suchen, wie sich der Alltag mit kleinerem ökologischem Fußabdruck leben lässt. Da ich selber in meiner Lebensgeschichte irgendwie nebenbei vieles umgesetzt habe, einfach so, weil es für mich das richtige war und nicht, weil ich ein Ziel damit verfolgen wollte. Für mich zeigt das auch, dass Natur von sich aus so angelegt ist, Abläufe zu optimieren. Man muss nur offen und wach dafür sein.

Leben ist Bewegung, Bewegung ist Leben.

Mein Thema ist Mobilität. Beim Arbeiten und bei vielem anderen sitzen wir viel zu viel. Zum Ausgleich geht man zum Joggen, besucht Fitness-Studios. Und schaut, wie man die Zeit, Motivation und Energie dafür aufbringt.
Wenn ich für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, für die täglichen Wege das Fahrrad nehme, brauche ich mir keine Gedanken wegen Bewegungsmangel zu machen. Bewegung ist einfach in meinen Alltag, mein Leben integriert. Größere Entfernungen werden mit der Bahn überbrückt, wenn ich ein Faltrad fahre, kann ich das Rad auch im ICE ohne Reservierung und Kosten mitnehmen. Ich gewinne Sicherheit, vermeide Stress, komme entspannt am Ziel an und freue mich schon, am Ziel wieder mit dem Fahrrad die Straße unter die Pedale zu nehmen.

Erzählungen aus meinen Unternehmungen

Aber! Ich will jetzt beileibe nicht mit dem erhobenen Zeigefinger sagen, was man machen sollte, sondern anhand meiner Unternehmungen zeigen, wieviel Spaß es macht, sich mit dem Fahrrad und der Bahn zu bewegen. Man gewinnt eine Freiheit und Unabhängigkeit, hat Begegnungen. Und zunächst als Unbill erscheinende Umstände entwickeln sich zu positiven Abenteuern.

Hier schreibe ich so nach und nach, was ich so erlebe, wo der Schutz des Klimas billigend in Kauf genommen wird. In Wirklichkeit steht der Genuss und Spaß im Vordergrund.

 

 

  

 

Mobilität ist mein Thema. Als ich im Sommer 2019 nach Norddeich in Ostfriesland fuhr, wurde ich dort an der Mole schon gleich mit diesem Thema empfangen. Das hat ja schon mal gleich zu mir gepasst. Und nebenbei, die Anreise mit ICE und IC hat nur 14 EUR gekostet und nach etwas mehr als 7 Stunden war ich oben. Völlig stressfrei und sicher. Die Umsteigezeit in Köln reichte sogar aus, um zum Dom zu radeln.

Hier mein Blogeintrag zu dieser Reise 2019 nach Ostfriesland. 

 

In meinem nächsten Beitrag will ich von der Rückfahrt einer Reise erzählen, wo am Ende durch Stürme und G20-Gipfel sich ein Hindernis nach dem anderen auftürmte. Ob ich es an dem Tag nach Karlsruhe schaffen könnte, war eher unwahrscheinlich. Ich war am Ende 10 Minuten früher zu Hause.

Hier das Erleben dieser denkwürdigen abenteuerlichen Rückfahrt von Nordfriesland nach Karlsruhe 2017 ...

Und das ganze für sagenhafte 19 EUR mit Bahncard 25

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